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Herstellung und Pressung von DVDs - Informationen zur DVD-Herstellung


Eine DVD ähnelt optisch zwar einer CD, verfügt aber über eine deutlich höhere Speicherkapazität. DVDs sind in verschiedenen Formaten erhältlich, wobei sich die Herstellungsprozesse teils deutlich unterscheiden.

Grundsätzlich besteht eine DVD aus zwei aus Polycarbonat gefertigten und zusammengefügten Scheiben, die jeweils etwa 0,6 mm dick sind. Die untere Scheibe, die über einen Abstandshalter verfügt, wird als Layer 0 bezeichnet, die obere als Layer 1. Das Zusammenfügen der beiden Layer geschieht durch sogenanntes Bonden, ein Verkleben mit Lack, der unter UV-Licht ausgehärtet wird. Das Bonden muss sehr sorgfältig und genau erfolgen, da etwaige Einschlüsse von Luft oder gar Fremdkörpern Schäden an der DVD oder sogar am Abspielgerät verursachen können, wenn es etwa zu Absplitterungen an einem Layer kommt. Gründlichkeit ist hier die Devise.

Herstellungsschritt bei der DVD-Produktion

Dementsprechend gründlich und akurat wird der Fertigungsprozess bei einer DVD Pressung überwacht. Dabei kommen meist spezielle Kamerasysteme zum Einsatz. In Stichproben werden zudem regelmäßig die elektrischen Signale der produzierten DVDs kontrolliert.


DVD - Pressung:

Die gängigsten DVD-Formate, DVD-5, DVD-9 und DVD-10, können meist mit den selben Maschinen gefertigt werden. Die aufzubringenden Informationen werden hier mit sogenannten Stampern, einer speziellen Form der Matrize für die CD- und DVD-Herstellung, im Spritzprägeverfahren in das Polycarbonat gepresst. Für Abspielgeräte lesbar werden die gepressten Daten durch das Sputtern, die Beschichtung der Layer mit Metall. Bei den gängigen DVD-Formaten kommt für diesen Zweck Aluminium zum Einsatz, das so aufgebracht wird, dass die Oberfläche voll reflektiert. Bei der DVD-9, der sogenannten Dual-Layer-DVD, wird jedoch nur Layer 1 mit Aluminium beschichtet. Da das DVD-Format über zwei Schichten mit Daten verfügt, die von einer Seite gelesen werden, beschichtet man hier Layer 0 halbtransparent mit Silizium, Gold oder einer Silberlegierung.

Die selteneren DVD-Formate DVD-14 und DVD-18 werden anders produ- ziert. Bei diesen wird zwischen die beiden Layer eine mit DVD-Strukturen ausgestattete Folie eingefügt.

Die Vorlage für den Stamper, der die DVD im Presswerk mit den Daten bestückt, wird in mehreren Schritten hergestellt. Die Informationen befinden sich zunächst auf einer Master-DVD-R oder, im Falle von DVD-9, auf sogenannten Streaming Tapes. Im Premastering wird nun geprüft, ob der Inhalt korrekt ist und ob die notwendigen Standards erfüllt sind. Anschließend werden die nötigen Informationen für das Erstellen eines Image der Vorlage berechnet und dieses erstellt. Die Daten sind nun bereit für das Mastering. In diesem Arbeitsschritt wird der sogenannte Glasmaster erstellt, der die Vorlage für die Stamper liefert, die die Informationen später auf die DVDs aufbringen.
Blick in eine DVD Fabrik...

Der Glasmaster ist eine photoresistent beschichtete Glasplatte, auf die die Daten mit Hilfe eines Lasers aufgebracht werden. Die anschließend vom Glasmaster angefertigten Negative werden schließlich als Stamper eingesetzt.


DVDs brennen:


Eine andere Art, Daten auf eine DVD aufzubringen, ist das Brennen. Beim Brennen sind keine Vorlagen in Form von Glasmastern nötig. Die Informationen werden mittels eines Lasers auf den DVD-Rohling aufgebracht. Der Laser schmilzt lokale Bereiche der DVD-Oberfläche auf, die dadurch ihre Reflexions-Eigenschaften ändern. Die Änderungen werden vom Laser des Abspielgerätes erfasst und die so kodierten Daten entsprechend verarbeitet oder wiedergegeben. Zum Brennen von DVDs wird neben einem DVD-Brenner auch eine entsprechende Brennsoftware benötigt, die dem Brenner die nötigen Anweisungen gibt.

Es gibt DVD-Rohlinge, die nur einmal beschrieben werden können und Rohlinge, die man mehrfach beschreiben kann. So lassen sich DVDs der Formate DVD-RW und DVD+RW etwa 500 bis 100 Mal beschreiben. DVD-RAM sind sogar bis zu 100.000 Mal beschreibbar. Die meisten Computer verfügen heute über DVD-Brenner und ermöglichen das Brennen von DVDs für den Hausgebrauch.