Die positive Grundstimmung wirkt sich bei Arbeitnehmern
und Unternehmern gleichermaßen motivationsfördernd
aus, obwohl die eine Seite mehr Geld fordert, die andere
aber (wie erwartet) nicht viel mehr bezahlen möchte
(wie man an den gegenwärtigen Tarifauseinadersetzungen
überall im Land sieht).
"Wir wollen den Standort Deutschland attraktiv halten
und können deswegen nicht die Lohnerhöhungen versprechen,
die wir gerne gerne bezahlen würden", so die Aussage
vieler Unternehmer.
Aber auch jetzt ist der Wirtschaftsstandort Deutschland
bereits weitaus besser als sein vorangegangener Ruf und
Arbeitgeber sollten bedenken, dass auch Arbeitnehmer motiviert
werden müssen, weshalb eine angemessene Anpassung der
Gehälter überaus sinnvoll wäre. Andererseits
trugen die nur zögerlichen Lohnerhöhungen bei
den Tarifabschlüssen der letzten 15 Jahre in hohem
Maße zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit
des deutschen Wirtschaftsstandorts bei und haben die Bundesrepublik
auch für viele ausländische Investoren wieder
interessanter gemacht. Es bleibt nun abzuwarten, wie sich
unser Standort in den nächsten Jahren weiterentwickelt.
Wachstum
in der Zukunft? Ein erhebliches Potenzial
sehen Wirtschafts- experten in der Zukunft der Öko-Branchen
bzw. in der Entwicklung neuer und alternativer Energiequellen
sowie im Klima- und Umweltschutz.
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Technisches Know-How, eine gesunde
Infrastruktur, fleissige und gut ausgebildete Fachkräfte
sind Begebenheiten, die ausländische Investoren
an Deutschland sehr schätzen, auch wenn sie dafür
gleichzeitig die Deutsche Bürokratie, mit ihren
undurchschaubaren Steuergesetzen und viele wirre Strukturen
in Kauf nehmen müssen. Für Unternehmen vieler
Branchen geht diese Rechnung aber dennoch auf.