Facelift, Lidstraffung und Faltenbehandlung


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Kosmetische Schönheitsoperation im Gesicht


Facelifting als Schönheits-OP

Alterserscheinungen wie erschlaffte Gesichtspartien, deren Muskulatur nicht mehr elastisch ist, können mit einem Facelift korrigiert werden. Die chirurgischen Schnitte beginnen am Haaransatz der Schläfe und werden nach unten zum Ohr, hinter das Ohr weiter zum unteren Haaransatz am Nacken gezogen. Die faltige Gesichtshaut wird vorsichtig nach hinten gestrafft, bis sie sich über den Wangenknochen spannt. Der Chirurg schneidet die überschüssige Haut ab und vernäht die Hautränder. Unter dem Kinn wird ein weiterer Schnitt gemacht, überschüssiges Fett abgesaugt und der Hals gestrafft. Ein zweites Facelift ist normalerweise nicht nötig, das Gesicht sieht wieder frisch und glatt aus.

Lidkorrektur und Lidstraffung

Vorbereitung zur Facelift Operation


Zum Facelift gehören Lidkorrektur und Lidstraffung. Bei der Lidkorrektur des Oberlids wird der Schnitt in die natürliche Falte zwischen Augenbraue und Wimpern, beim unteren Lid am Rand der unteren Wimpern gelegt. Der Arzt löst die eingeschnittene Haut, zieht sie nach oben und zur Seite, schneidet zuviel gewordene Haut ab und vernäht den Rest so, dass die Narbe im äußeren Augenwinkel und kaum sichtbar ist. Durch diese Lidstraffung werden Tränensäcke beseitigt.

Viele Eingriffe an den Wangen, der Stirn oder am Auge werden inzwischen endoskopisch vorgenommen, so dass die Schnitte nur noch sehr klein sind. Ein Facelift kann zwischen drei und fünf Stunden dauern und wird in Vollnarkose durchgeführt, unter Umständen auch mit örtlicher Betäubung.

Risiken beim Facelifting

Direkt nach dem Facelift sieht die Haut geschwollen aus, hat möglicherweise blaue Flecken und kann sich taub anfühlen. Nach zwei Tagen fängt sie an, sich zu regenerieren, und bereits nach drei Wochen hat sich der Zustand der Haut normalisiert. Im Schläfenbereich können Haare ausfallen, die aber wieder nachwachsen. Sollten Gesichtsnerven oder Muskeln geschädigt worden sein, was so gut wie nie vorkommt, heilen sie innerhalb eines halben Jahres. Bedenklicher ist die Infektionsgefahr durch Bakterien. Entzünden sich Wunden im Gesicht, entstehen unschöne Narben, die, wenn sie geheilt sind, erneut operativ behandelt werden müssen. Eine endgültige Beurteilung, ob die Operation gelungen ist, ist somit erst nach ein paar Monaten möglich.

Faltenbehandlung mit Botox

Mit einem Facelifting bekommt die Gesichtshaut wieder jugendliche Spannkraft, allerdings können kleine Falten um den Mund und die Lippen nicht behoben werden.

Schöne und straffe Augenlider - Ein Traum für betagtere Frauen

Hier empfiehlt sich die Behandlung mit "Botox", welches den Wirkstoff Botolinum enthält. Mit Botox werden die Falten in wenigen Minuten unterspritzt. Die Behandlung ist nicht schmerzhaft und macht eine Betäubung überflüssig. Auch nicht so stark ausgeprägte Falten an der Stirn, können mit Botox geglättet werden. Die Botox-Behandlung ist unkompliziert, sollte aber von einem erfahrenen Arzt vorgenommen werden, um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden.

Die Botox-Behandlung muss nach etwa sechs Monaten wiederholt werden, weil die straffende Wirkung nachlässt.

Nebenwirkungen von Botox

Als mögliche Nebenwirkungen kommen in Betracht: Allergien, Kopfschmerzen, Infektionen an der Einstichstelle, oder die Gefahr, dass die Augenlieder statt straff zu werden, erschlaffen. Wird zuviel Botox gespritzt, wird die Mimik, die ein Gesicht erst lebhaft macht, erschwert, und das Erscheinungsbild des Gesichtes wirkt maskenhaft.