Fahrradteile und Fahrradzubehör


Fahrradpedale und LenkergriffeFahrradteile und Zubehör für Fahrräder

Fahrrad Ersatzteile: Ersatzteile für Fahrräder nützen nicht viel, wenn man nicht weiß, wie man sie einbauen soll. Fahrrad defekt? Auch Fahrradteile sind Artikel, die zunehmend im Internet angeboten werden. Vergleichen lohnt auch hier und die Auswahl ist riesengroß.

  • Tipp zum Teilekauf: Vergewissern Sie sich bei Fahrradteilen stets, dass die Qualität hochwertig ist, denn hier geht es nicht um das billigste Schnäppchen, sondern primär um die eigene Sicherheit bzw. die Ihrer Familienangehörigen. Achten Sie deshalb bei Fahrradzubehör aber nicht nur auf den Preis, sondern zudem auf Testberichte und aussagekräftige Prüfsiegel (z. B. TÜV, Warentests
    o. ä.).

Fahrradpanne was nun?

Fahrradfahren ist gesund und steigert das allgemeine Wohlbefinden. Damit die Freude am Ritt auf dem Drahtesel auch lange ungetrübt bleibt, sollte man sich auch für den Fall der Fälle - eine Fahrradpanne - gewappnet haben. Mitten auf der Radtour mit einem platten Reifen konfrontiert zu sein, ist wahrlich kein Vergnügen, oft schiebt man das Fahrrad dann frustriert nach Hause, weil man sich nicht anders zu behelfen weiß. Vergessenes Pannenzubehör, oder ein vermeintliches „No Name-Billigschnäppchen“ vom Flohmarkt können den Betroffenen Radler ganz schön im Regen stehen lassen. Deshalb sollte man, bevor man auf große Tour geht, unbedingt ein paar Fahrradflicken, Schmirgelpapier + Klebstoff, eine Fahrradpumpe, ein Ersatzventil und etwas Montagewerkzeug bei sich haben.

Radfahrer mit FahrradpanneSinnvoll fertig gepackte, gute Taschen inklusive Reparaturzubehör bekommt man im Fahrradfachhandel. Das Mindeste jedoch sollte ein Reserveschlauch oder etwas Pannenspray für eine notdürftige Reparatur im Tourgepäck sein. Beim Nachkauf eines Schlauchs muss man unbedingt auf die richtige Größe achten, am besten, man notiert sich für den Nachkauf die Codenummer, die man auf der Mantelseite abgedruckt findet, dann kann nichts schief gehen.


Einen Schlauch zu reparieren ist gar nicht so kompliziert, vorausgesetzt man weiß, wie man es anstellen muss. Es erfordert nur etwas Geduld und Fingerspitzengefühl. Bevor man sich gleich daran macht, sein Fahrrad in Einzelteile zu zerlegen, sollte man erst mal das Ventil auf Dichtheit überprüfen. Das macht man einfach mit ein wenig Spucke, wenn das Ventil undicht ist, gibt es kleine Blasen an der befeuchteten Stelle, man muss es dann auswechseln, meist braucht man hierfür nicht einmal Werkzeug, - falls doch, sollte das nötige Werkzeug im Reparatur-Kit enthalten sein.

Ist das Ventil soweit in Ordnung, muss man die undichte Stelle am Fahrradschlauch finden. Dazu dreht man das Fahrrad um und stellt es auf Lenker und Sattel, dann baut man das Rad ab. Wer gut ausgerüstet ist, macht die Reparatur gleich an Ort und Stelle, das schont die Schuhsohlen. Um den Reifen von der Felge zu lösen, muss man zunächst die gesamte verbliebene Luft herauslassen und die Überwurfmutter am Ventil entfernen, weil das Ventil damit am Schlauch befestigt ist. Mit der dünnen Seite des (hoffentlich mitgenommenen) Montiereisens geht man zwischen Fahrradmantel und Felge, dann drückt man den Reifenheber herunter und hakt ihn die Speichen ein, um anschließend mit einem zweiten Montiereisen, das man im Kreis zwischen Mantel und Felge herumführt, Reifen und Felge voneinander zu trennen.

Das meist nur winzig kleine Loch im Fahrradschlauch findet man, wenn man Luft in den Schlauch hineinpumpt und ihn ans Ohr hält, man hört am leisen Zischen, wo das Loch ist, und spürt einen leichten Lufthauch. Einfacher wird es, wenn man die Möglichkeit hat, den Schlauch unter Wasser zu tauchen, das geht auch in einer Pfütze am Wegesrand, dann braucht man sich nur an den aufsteigenden Luftbläschen orientieren, und die Stelle markieren. Um das Löchlein zu flicken, muss die Stelle sauber, trocken und angeraut sein.

Für das anrauen nimmt man Schmirgelpapier, dann trägt man den Spezialkleber auf, lässt ihn nach Vorschrift antrocknen und drückt hinterher den Flicken auf die Stelle. Nach dem Trocknen wird der Schlauch wieder auf die Felge gezogen, ein wenig aufgepumpt, und anschließend macht man den Fahrradmantel wieder mit dem Montiereisen vorsichtig über den Schlauch, ohne ihn zu verklemmen oder mit dem Werkzeug zu beschädigen. Anschließend wird die Ventilmutter wieder draufgeschraubt, und der Reifen wieder am Fahrrad befestigt und vollständig aufgepumpt.

Wer noch mehr auf Nummer sicher gehen will, legt sich von vorneherein Reifen mit integriertem Schutz zu. Die Mittel, die die Fahrradindustrie für den erhöhten Schutz anbietet, sind unterschiedlich. Manchmal ist in den Reifen ein "Pannenschutz-Gürtel" integriert, einige Hersteller setzen auf das Material Vectran, man setzt ähnliches Material auch in kugelsicheren Westen ein. Das Material wird engmaschig verwebt, und befindet sich unterhalb der Lauffläche. So soll es eine besondere Schnittfestigkeit haben, was beim Fahren durch Scherben sehr sinnvoll ist. Die engen Maschen erhöhen die Durchstichfestigkeit wie das Kettenhemd eines Fechters, spitze Gegenstände wie Nägel können den Reifen dann nichts mehr anhaben.