Günstige
Reifen kaufen / Autoreifen bestellen: |
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Ergänzend
für Biker:
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Autoreifen unbedingt rechtzeitig bestellen und Reifenwechsel
durchführen!
Die Verbindung zwischen Fahrzeug und Straße bilden die
Reifen. Bei einem Automobil sind das gerade einmal vier Punkte
mit einer Aufstandsfläche von 0,3 Quadratmetern.
Das ist nicht viel, wenn man die Größe und das
Gewicht des Fahrzeugs betrachtet. Deshalb ist es unerlässlich
sein Fahrzeug mit guten Reifen auszustatten und diese den
Wetterbedingungen anzupassen. Die meisten Autos werden ab
Werk mit Sommerreifen ausgeliefert. Wir erklären Ihnen,
warum es damit nicht getan sein sollte.
Sommerreifen und Winterreifen:
Sommerreifen
sind auch am häufigsten an den Fahrzeugen zu
finden. Ein für den Sommer ausgelegter Reifen
besitzt eine relativ harte Gummi- mischung. Diese
funktioniert ab einer Temperatur von rund sieben Grad
Celsius. Darunter ist die Mischung zu hart und findet
deshalb keinen Grip auf dem Asphalt. Umso wärmer
es wird, desto wohler fühlt sich ein Sommerreifen.
Die geringe Profilierung sorgt für einen niedrigen
Rollwiderstand, welcher zu einem geringen Benzinverbrauch
führt und die Abrollgeräusche auf ein Minimum
reduziert.
Winterreifen besitzten
gegenteilige Attribute. Die Gummimischung eines Winterreifens
ist bedeutend weicher als ein Sommerreifen. Das Profil
ist ausgeprägter, was zu einer optimalen Verzahnung
bei Schnee führt. Wo ein Sommerreifen längst
durchdreht und keinen Halt mehr findet, beißt
sich ein Winterreifen erst richtig fest.
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Diese Attribute sollten einem schon klar machen, warum
man unbedingt auf Sommer- und Winterreifen setzen
sollte. Sommerreifen im Winter sind ein hohes Risiko
für sich selbst und alle anderen Verkehrsteilnehmer.
Die harte Gummimischung sorgt für extrem lange
Bremswege und instabiles Fahrverhalten. Dabei muss
die Straße nicht mal nass oder verschneit sein.
Kalter und feuchter Asphalt sind für die gering
profilierten Sommerreifen gift.
Im Gegenzug dazu sind Winterreifen nicht für
den Sommer geeignet. Ihr weiches Profil nutzt sich
bei warmen Temperaturen unheimlich schnell ab. Somit
steigt der Verschleiß auf ein zu hohes Maß
an. Der höhere Benzinverbrauch muss auch nicht
sein. Moderne Winterreifen besitzen mittlerweile ähnliche
Laufeigenschaften wie ein Sommerreifen. |
Auf Winterreifen wegen Mehrverbrauch zu verzichten, ist deshalb
kein nachhaltiges Argument. Zumal man mit Sommerreifen im
Winter auch nur mit eingeschränktem Versicherungsschutz
unterwegs ist.
Warum der rechtzeitige Wechsel auf Winterreifen bzw. Sommerreifen
so wichtig ist:
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Als Fahrzeugführer muss man
dafür sorgen, dass das Fahrzeug den winterlichen
Bedingungen gewachsen ist. Wie oben bereits, erwähnt
erlischt bei Unfällen mit falscher Bereifung
der Versicherungsschutz! Ein typischer Winter-Unfall,
der auf die Benutzung von Sommerreifen zurückzuführen
ist, kann (trotz vorhandener Vollkasko-Versicherung)
sehr teuer werden. Auch bei einem unverschuldeten
Unfall wird man eine Mitschuld bekommen, wenn im Winter
Sommerreifen benutzt werden.
Aus diesem Grund und dem Aspekt der Verkehrssicherheit
sollte man in jedem Fall auf Winterreifen setzen,
da ein Satz Winterreifen mit Sicherheit billiger ist,
als die verursachten Unfallkosten. Zudem ist es ordnungswidrig,
wenn man bei winterlicher Witterung ein Verkehrshindernis
darstellt. Sollte man zum Beispiel einen verschneiten
Berg mit seinen Sommerreifen nicht hochkommen, dabei
liegenbleiben und eine Verkehrsbehinderung verursachen,
wird man zur Kasse gebeten. |
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Wann soll man auf Winterreifen bzw. Sommerreifen wechseln?
Für die Benutzung der jeweiligen Reifentypen gilt
eine bewährte Faustregel: Winterreifen werden von O
bis O benutzt (von Oktober
bis Ostern) und Sommerreifen eben in den übrigen
Monaten. Allerdings sollte man das Wetter in der Wechselperiode
beobachten. Ist die Temperatur konstant über sieben
Grad, so kann man auch vorher schon auf Sommerreifen wechseln.
Ein alter Satz Winterreifen kann auch ein bis zwei Monate
bei wärmeren Temperaturen gefahren werden. Der hohe
Verschleiß der Winterreifen schont die Sommerreifen,
wer sowieso im Herbst neue Winterreifen braucht, kann diese
„Plattfahren“. Umgekehrt gilt das nicht für
die Benutzung der Winterreifen. In einigen Gebieten werden
schon frühzeitig Winterreifen oder Schneeketten für
die Befahrung einzelner Pässe verlangt. Wer in solchen
Regionen unterwegs ist, hat dies zu beachten.
Aufgepasst: Schneeketten dürfen
in Verbindung mit Sommerreifen nicht benutzt werden.
Die Mindestprofiltiefe von
Sommerreifen beträgt 1,6 Millimeter, allerdings ab
3 Millimeter wird es mit der Verdrängung von Wasser
schon kritisch. Das Aquaplaningrisiko steigt. 3 Millimeter
gelten als Mindestprofiltiefe bei Winterreifen.
Allwetterreifen / Ganzjahresreifen:
Allwetterreifen sind ein sehr
verbreitetes Mittel, um sich den halbjährlichen Reifenwechsel
zu ersparen. Diese Reifen funktionieren sowohl im Sommer
als auch im Winter. Jedoch können sie bei weitem nicht
mit einem reinen Sommerreifen oder Winterreifen mithalten.
Bevor man mit Sommerreifen in den Winter startet sind Allwetterreifen
zwar besser, jedoch schützen sie vor Versicherungsproblemen
bei Schneeunfällen leider nicht, da sie eher zur Gattung
Sommerreifen zählen und über keine M+S Kennzeichnung
verfügen.
Anders sieht es mit Ganzjahresreifen
aus. Diese genießen mit M+S Kennung auch im Winter
Versicherungsschutz. Ganzjahres- oder Allwetterreifen werden
gerne von Taxen oder Mietwagen benutzt. Bei privatem Gebrauch
kann man allerdings auf solche Mischreifen verzichten, zumal
sich auch kaum ein Preisvorteil einstellt und man in punkto
Sicherheit sogar noch Einbußen hinnehmen muss. Zwei
Sätze unterschiedlicher Reifen halten zweimal solange,
wie ein Satz Allwetterreifen. Demnach spart man sich nur
den jährlichen Reifenwechsel in der Werkstatt oder
heimischen Garage, aber ob die mangelnde Sicherheit und
die möglichen Probleme mit der Fahrzeugversicherung
einem das Wert sind? Wohl eher nicht, deshalb sollten alle
vernünftigen Autofahrer zwei Sätze haben. Die
Kosten liegen auf ähnlichem Niveau.