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Rußpartikelfilter für Dieselautos |
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Partikelfilter für Dieselfahrzeuge
Sinnvoller Schutz unserer Gesundheit und Umwelt?
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Warum Diesel-Rußpartikelfilter?
Der CO2 Ausstoß nimmt rasant zu und der Klimawandel
(weitere Infos dazu gibt es auf http://www.co2-infos.de)
nimmt immer deutlichere Ausmaße an. Zudem
ist die hohe Feinstaubbelastung in der Luft gesundheitsschädigend,
ja sie gilt sogar als krebserregend und muss, vor
allem in Ballungsgebieten, erheblich reduziert werden.
Besonders Dieselfahrzeuge
mit ihrem hohen Russausstoss tragen zu den hohen
Feinstaubwerten bei. Moderne Russpartikelfilter
können helfen, die gefährliche Abgabe
dieser Stoffe an die Umwelt extrem zu verringern.
Die Bundesregierung reagierte und verabschiedete
im März 2007 ein Gesetz zur Förderung
des Nachrüstens von Diesel- PKW mit einem Partikelfilter.
Besitzt das Fahrzeug nämlich einen Russpartikelfilter,
werden die Abgase des Autos durch diesen Filter
geleitet. Die Löcher in den Wänden des
Filters sind wesentlich kleiner als die Russpartikel.
Diese bleiben deshalb an der Filterwand haften.
So bildet sich nach und nach eine Partikelschicht,
die allerdings bei hohen Temperaturen abbrennt.
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Die Russpartikel
gelangen also nicht in die Umwelt, der Schadstoffausstoss
wird dadurch drastisch gesenkt. Besonders
in Innenstädten ist die Schadstoffbelastung besonders
hoch. Einige Städte haben bereits eigene Umweltzonen,
die nur für schadstoffarme Fahrzeuge mit Umweltplakette
zugelassen sind. Das betrifft vor allem Dieselfahrzeuge.
Die Russpartikelverordnung besteht auf einer Kennzeichnungspflicht
für schadstoffarme Fahrzeuge. Demnach werden die
Kraftfahrzeuge in Deutschland nach den jeweiligen Schadstoffklassen
eingeteilt. Die entsprechende Plakette wird am Fahrzeug
angebracht. Der Erwerb der Plakette, die man beim TÜV
nach einer Abgasuntersuchung erhalten kann, kostet den
Fahrzeughalter zwischen 5 Euro und 10 Euro.
Auf diese Weise ist es leichter, das Einhalten von Fahrverboten
z.B. bei hohen Feinstaubwerten, zu steuern und zu kontrollieren.
Je nach Umweltfreundlichkeit des Fahrzeuges gibt es rote
(Euro 2), gelbe (Euro 3) und grüne (Euro 4) Plaketten.
Die grüne Plakette bekommt z.B. das schadstoffärmste
Fahrzeug, das den vorgegebenen Normen entspricht. Das
Befahren der Umweltzonen ist ohne die entsprechende Plakette
nicht erlaubt. Zuwiderhandlungen werden mit 40 Euro Geldstrafe
und einem Punkt in Flensburg geahndet.
Welche Stadtteile
als Umweltzone gelten, wie groß die Zonen sind und
ob und wann sie von Plakettenbesitzern befahren werden
dürfen, kann individuell von jeder Stadt geregelt
werden.
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Förderung vom Staat?
Beim Nachrüsten
eines Dieselfahrzeuges mit einem Russpartikel-Filter
ist mit Kosten zu rechnen, die zwischen 600
Euro und 700 Euro liegen können.
Um Autofahrern mit älteren Dieselfahrzeugen
einen Anreiz zur Nachrüstung eines Russpartikelfilters
zu bieten, verabschiedete der Bundestag einen
lukrativen Steuernachlass. So wird bei einer
Nachrüstung eine einmalige finanzielle
Unterstützung von 330 Euro geleistet, die
mit den Kfz-Steuern verrechnet wird. Der
Steuernachlass gilt rückwirkend zum 01.
01. 2006 bis zum 31. 12. 2009. Wer die Nachrüstung
des Filters nicht vornimmt, wird ab dem 1. April
an, über einen Zeitraum von vier Jahren,
für je 100 Kubikmeter Hubraum einen Kfz-Steuer-
Aufschlag von 1,20 Euro zahlen müssen.
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Der verabschiedete Steuernachlass wird sicher viele Fahrzeughalter
zu einer Nachrüstung bewegen. Teuer kann die Nachrüstung
u. U. bei älteren und seltenen Modellen werden, wenn
eine individuelle Nachrüstung erforderlich wird.
Von daher ist damit zu rechnen, dass manch ein Besitzer
sein Auto möglichst rasch im Ausland veräussern
möchte oder es einfach abmeldet und stilllegt. Eine
Sonderregelung für anerkannte Oldtimer liegt noch
nicht vor. Auch Oldtimer benötigen eine Plakette.
Die Nachrüstung des Filters wird in die Fahrzeugpapiere
eingetragen. Die Nachrüstung eines Russpartikelfilters
hilft dabei, unsere Luft und unsere Umwelt sauber und
gesund zu halten.
Viele Fahrzeughersteller
reagierten bereits schon vor der Entscheidung der Regierung
und rüsteten ihre Neuwagen mit umweltfreundlichen
Russpartikelfiltern aus. Wer sein Fahrzeug mit einem Partikelfilter
nachrüstet, handelt weitsichtig und zukunftsorientiert,
denn die Reduzierung von Schadstoffen geht uns alle an
und wird noch für viele Jahre ein wichtiges nationales
aber auch weltweites Thema bleiben.
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