Kinderpatenschaften sind zumeist für
ausländische Kinder in armen Länder
gedacht, aber auch für deutsche Kinder
möglich, beispielsweise für Kinder
aus vorbelasteten Familien, die an der Armutsgrenze
leben oder in Problemsituationen. Für Patenschaften
ausländischer Kinder kommen sehr arme und
von Kriegswirren geschüttelte Länder
oder solche Staaten, bei denen Kinder unter
unmenschlichen Diktaturen aufwachsen mussten,
in Frage. Als Beispiele hierzu seinen Waisenkinder
in Rumänien oder dem ehemaligen Jugoslawien
genannt. Aber auch Kinder anderer Kontinente
bedürfen der Patenschaften.
Das Besondere an einer Kinderpatenschaft ist,
dass man mit einem relativ geringen Beitrag
von ca. 1 Euro pro Tag schon vielerlei Verbesserungen
im Alltag eines bedürftigen Kindes bewirken
und somit effektiv helfen kann. Deshalb ist
die Kinderpatenschaft eine gute und transparente
Alternative zu herkömmlichen Geld- oder
Sachspenden.
Wie kommt man zu einer Patenschaft?
Zur Aufnahme einer Patenschaft geben viele
seriöse Hilfsorganisationen
Hilfestellungen auch beim Schriftverkehr. Wenn
Interesse besteht, kann nur geraten werden,
dies selbst in Angriff zu nehmen und sich nach
tiefgehender Prüfung an diese Organisationen
zu wenden. Nach erfolgter Zusage können
jederzeit Erkundigungen über das Patenschaftskind
eingezogen und seine Entwicklung verfolgt werden.
In den meisten Fällen erfolgt die Patenschaft
über finanzielle Zuwendung, die meist mit
einem Euro pro Tag oder einem Monatsbeitrag
veranschlagt wird.