Tourbillon Uhren

Exlusive Uhren, Luxusuhren und Chronographen

Edle TaschenuhrWas lässt Männerherzen höher schlagen, als ein schickes Auto oder eine edle Uhr?

Uhren galten bereits vor Jahrhunderten (zumeist als Taschenuhren) zu den typischen Statussymbolen für den Mann von Welt. Was früher die Taschenuhr war, erfüllt heute noch als moderne Armbanduhr diesen Zweck. Und nicht nur bei Männern, auch in der Damenwelt, symbolisiert die Uhr seit dem 20. Jahrhundert ein Stil und Luxus.
Besonders exklusiv und edel ist die sogenannte Tourbillion Uhr. Gerade unter Sammlern erfreuen sich diese Uhren großer Beliebtheit.

Erklärung zur Funktionsweise von Tourbillon Uhren

Der sogenannte Tourbillon wurde um 1800 von Abraham Louis Breguet aus Frankreich entwickelt, um die beim täglichen Umgang auftretenden Lageveränderungen zu kompensieren und somit die daraus resultiernde Ungenauigkeit aufzuheben.

 

Bei einem Tourbillon werden Ankerrad, Anker und Unruh auf einem winzigen Plättchen innerhalb eines drehbaren Gestells montiert. Diese Komponenten befinden sich innerhalb eines Käfigs, der auf der Welle des Sekunden-Rades sitzt.

 

Was ist das faszinierende an wertvollen Uhren?

Die Faszination des Tickens: Als etwa im 3. Jahrtausend die Sonnenuhr erfunden wurde, um den Tag in mehrere Zeiteinheiten einzuteilen und somit Handelsverabredungen zu vorher bestimmten und konkreten Zeitpunkten möglich wurden, erfüllte die Uhr an sich lediglich eine Zweckfunktion. In der heutigen Zeit allerdings, sind Uhren für viele weit mehr als reine Zeitmesser und so können Uhrenliebhaber und -sammler mittlerweile oft Dutzende an wertvollen Exemplaren ihr Eigen nennen. Dafür sind sie dann auch bereit, sich von so manch kleinerem Vermögen zu trennen.

 

Doch was genau ist es eigentlich, was in uns die Faszination an der wertvollen Uhr auslöst? Wanduhren, Pendeluhren, Taschenuhren, Armbanduhren - es gibt sie in mannigfacher Ausgestaltung; und doch sind Uhren für den einen lediglich nervende Zeitticker, welche die beunruhigende Eigenschaft besitzen, permanent an noch zu erledigende Aufgaben und spätere Termine zu erinnern. Im Lebensrhythmus der Gegenwart, der bekanntlich von Stress und Hektik bestimmt wird, ist es jedoch genau der Aspekt von Gleichförmigkeit und einer Form von Ruhe, den der andere wiederum in den faszinierenden Zeitmaschinen wiederzufinden vermag.

 

Das gleichmäßige Hopsen des Sekundenzeigers im Akkord mit dem Minutenzeiger auf dem Ziffernblatt einer Armbanduhr, das schwingende Pendel einer massiven Wanduhr, die verschiedenen Gongschläge zu halben und vollen Stunden - all dies kann im Betrachter ein Gefühl von Gelassenheit und Entspannung auslösen, welches sich nach innen hin auswirkt und für einen klaren Kopf sorgt. Man könnte diesen Effekt auch als einen Moment des Stillstands der äußeren Gegebenheiten bezeichnen. Ein Stagnieren des sogenannten „Zeitflusses“, was nach ungeschriebenen Gesetzlichkeiten unmöglich wäre. Die Frage nach dem Wesen der Zeit ist eine zentrale Frage und zudem eine der ältesten der Philosophie. Für einige Physiker und Philosophen ist Zeit eine Illusion und entzieht sich als subjektives Phänomen jeglicher Erklärung. - Wie auch immer man dem entgegensieht, für den Uhrenfreund kann der Anblick einer Uhr der Sehnsucht nach dem kurzen „Moment für sich“ Genüge leisten.

 

 

Weniger abstrakt betrachtet, tragen Uhren jeglicher Art auch immer ein Stück Geschichte in und mit sich. Je nach Alter ruft eine Uhr unweigerlich Erinnerungen und Assoziationen persönlicher oder allgemeinhistorischer Art hervor. Ganz gleich, ob guter oder schlechter Art, die persönliche Wertschätzung steigt dadurch nur weiter an. Antike Uhren zeichnen Bilder über Tradition und Kultur oder geben Aufschluss über technische Entwicklungen und die allmähliche Modernisierung des Lebens.

 

Auch die Kombination aus optischer Ästhetik und dem beeindruckend verästelten Innenleben einer Uhr ist es, was den besonderen Reiz ausmacht: das intelligente mechanische Zusammenwirken von Zahnrädchen, Schrauben, und Federn im Gehäuse und der dementsprechende „Triumph“, wenn man es schafft, diese Komplexität des Herzstücks einer Uhr wieder zum Laufen zu bringen. Für einige ist es demnach letztlich das ruhende Kontinuum, die Beständigkeit der Zeit und der Erinnerungen in Verbindung mit dem fast schon rituellen Akt des Aufziehens; für andere ist es die Synthese von Optik und Technik, die für moderne Entwicklung steht; für wieder andere ist es nur die persönliche Wertschätzung, welche die Uhr zum Sammlerstück par excellence macht. Worauf die Faszination am Ende auch immer begründet sein mag, das Schöne ist, dass Uhren egal welchen Alters, ihren Wert nie verlieren, sondern nur steigern können. Denn Zeit bleibt immer aktuell.

 

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