Virenprogramme / Antiviren-Programme bestellen
Virenscanner im Überblick
Der Schutz eines Computers vor Viren,
sowohl innerhalb privater Anwender- kreise, als auch in Firmennetzwerken
und deren angeschlossenen Rechnern, erfolgt über geeignete
Software, wobei man hierzu zunächst drei grobe Gruppen
unterscheidet:
Das Marktangebot in
Bezug auf entsprechende Anti- virensoftware ist sehr
umfangreich, entsprechend der Relevanz der Probleme,
die durch bösartige Computerviren ausgelöst
werden können. |
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Die Bandbreite reicht hier von kostenpflichtigen, professionellen
Anwendungen namhafter Anbieter, über preiswerte Anbieter
auf Basis von zeitlicher Limitierung (Beispiel Aldi), bis hin
zu Software, die dauerhaft kostenlos nutzbar ist.
Grundsätzlich unterliegen alle Arten
von Virensoftware einer Limitierung: Eine entsprechende Software
benötigt permanente Updates, da täglich neue Viren
und vor allem auch neue Arten von Viren hinzukommen und diese
von entsprechender Software nur dann erkannt und bekämpft
werden können, wenn sie bereits bekannt sind. Letztlich
wird es immer so sein, dass die Erweiterung einer Anti-Virus-Software
immer erst dann erfolgen kann, wenn ein neuer Virus aufgetaucht
ist und eine adäquate Methode zu dessen Erkennung und
Beseitigung entwickelt wurde.
Kostenlose Virenprogramme:
Es liegt in der Natur der Sache, dass zumindest fraglich ist,
ob ein Unternehmen, das die Software kostenlos abgibt in der
wirtschaftlichen Lage ist, einen entsprechenden Forschungs-
und Entwicklungs- aufwand dauerhaft darzustellen. In vielen
Fällen stellt man von daher fest, dass Unternehmen -
die kostenlose Software in diesem Bereich anbieten - meistens
noch eine weitere, dann kostenpflichtige und verbesserte Version
des Programmes anbieten und hier natürlich die berechtigte
Frage auftaucht, welche Einschränkungen bei der gratis
überlassenen Programmversion bestehen und wie sich diese
auf die letztendliche Sicherheit des hiermit geschützten
Systems auswirken. Hier muss sicher jeder Anwender für
sich die Entscheidung treffen, ob ihm der eventuell eingeschränkte
Basisschutz einer kostenlosen Anwendung ausreicht. Entscheidenden
Einfluss auf diese Entscheidung wird sicherlich die Wichtigkeit
der jeweils gespeicherten Daten haben.
Im Bezug auf Firmennetze
sollte sich diese Fragestellung erübrigen, da es hier
um Daten und Arbeitsprozesse handelt, deren Relevanz bei Weitem
über die Anforderungen eines Privatanwenders hinaus gehen.
Als Spitzenreiter unter den kostenlosen
Angeboten gilt mit mehr als 50 Millionen weltweiten Downloads
die Anti-Virus Free Edition von AVG. Das Unternehmen sichert
dabei für die Lebenszeit des Produktes schnell erfolgende
Updates für alle neu entstehenden Viren zu, bietet aber
andererseits auch eine kostenpflichtige Version, die zum Preis
von ca. 30 Euro verfügbar ist.
Heuristik: Vor dem Hintergrund
der permanent wachsenden Mengen und neuen Bauformen von Viren
kann eine erhöhte Sicherheit prinzipiell nur dann erreicht
werden, wenn ein Virenprogramm nicht nur bereits bekannte
Viren erkennt, sondern darüber hinaus aktiv verdächtige
Aktivitäten überprüft und im Bedarfsfall auf
Handlungsbedarf hinweist. Solche Arten von Programmen sind
nicht nur komplexer und anspruchsvoller als die rein auf Wiedererkennung
aufgebauten Virenscanner, sondern erfordern auch einen Entwicklungsaufwand,
der die kostenlose Abgabe nahezu unmöglich macht. Diese
Technik bezeichnet man als Heuristik.