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Virenscanner im Überblick

 

 

 

Anbieter Gratis Virenscanner

Unsere Freeware Tipps:

(nur für private nicht-
kommerzielle Nutzung!)
AVG Anti-Virus Free Edition:
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Avira AntiVir Personal Edition Classic: Zum Anbieter >>
AVAST Free Antivirus (Home Edition)
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Der Schutz eines Computers vor Viren, sowohl innerhalb privater Anwender- kreise, als auch in Firmennetzwerken und deren angeschlossenen Rechnern, erfolgt über geeignete Software, wobei man hierzu zunächst drei grobe Gruppen unterscheidet:
  1. Programme, die im Hintergrund des Systems permanent alle Abläufe auf verdächtige Aktivitäten überprüfen und diese bei entsprechendem Auftauchen melden.

  2. Programme, bei denen der Anwender selber den Virenscan manuell auslösen muss, vorzugsweise dann, wenn ihm selber Unregelmäßigkeiten am System auffallen.

  3. Programme, die nicht auf dem Rechner selber installiert werden, sondern ausschließlich im Rahmen einer Onlineverbindung genutzt werden können.

Das Marktangebot in Bezug auf entsprechende Antivirensoftware ist sehr umfangreich, entsprechend der Relevanz der Probleme, die durch bösartige Computerviren ausgelöst werden können. Die Bandbreite reicht hier von kostenpflichtigen, professionellen Anwendungen namhafter Anbieter, über preiswerte Anbieter auf Basis von zeitlicher Limitierung (Beispiel Aldi), bis hin zu Software, die dauerhaft kostenlos nutzbar ist.

Grundsätzlich unterliegen alle Arten von Virensoftware einer Limitierung:

Eine entsprechende Software benötigt permanente Updates, da täglich neue Viren und vor allem auch neue Arten von Viren hinzukommen und diese von entsprechender Software nur dann erkannt und bekämpft werden können, wenn sie bereits bekannt sind. Letztlich wird es immer so sein, dass die Erweiterung einer Anti-Virus-Software immer erst dann erfolgen kann, wenn ein neuer Virus aufgetaucht ist und eine adäquate Methode zu dessen Erkennung und Beseitigung entwickelt wurde.

Kostenlose Virenprogramme: Es liegt in der Natur der Sache, dass zumindest fraglich ist, ob ein Unternehmen, das die Software kostenlos abgibt in der wirtschaftlichen Lage ist, einen entsprechenden Forschungs- und Entwicklungs- aufwand dauerhaft darzustellen. In vielen Fällen stellt man von daher fest, dass Unternehmen - die kostenlose Software in diesem Bereich anbieten - meistens noch eine weitere, dann kostenpflichtige und verbesserte Version des Programmes anbieten und hier natürlich die berechtigte Frage auftaucht, welche Einschränkungen bei der gratis überlassenen Programmversion bestehen und wie sich diese auf die letztendliche Sicherheit des hiermit geschützten Systems auswirken. Hier muss sicher jeder Anwender für sich die Entscheidung treffen, ob ihm der eventuell eingeschränkte Basisschutz einer kostenlosen Anwendung ausreicht. Entscheidenden Einfluss auf diese Entscheidung wird sicherlich die Wichtigkeit der jeweils gespeicherten Daten haben.

Im Bezug auf Firmennetze sollte sich diese Fragestellung erübrigen, da es hier um Daten und Arbeitsprozesse handelt, deren Relevanz bei Weitem über die Anforderungen eines Privatanwenders hinaus gehen.

Als Spitzenreiter unter den kostenlosen Angeboten gilt mit mehr als 50 Millionen weltweiten Downloads die Anti-Virus Free Edition von AVG. Das Unternehmen sichert dabei für die Lebenszeit des Produktes schnell erfolgende Updates für alle neu entstehenden Viren zu, bietet aber andererseits auch eine kostenpflichtige Version, die zum Preis von ca. 30 Euro verfügbar ist.

Heuristik:
Vor dem Hintergrund der permanent wachsenden Mengen und neuen Bauformen von Viren kann eine erhöhte Sicherheit prinzipiell nur dann erreicht werden, wenn ein Virenprogramm nicht nur bereits bekannte Viren erkennt, sondern darüber hinaus aktiv verdächtige Aktivitäten überprüft und im Bedarfsfall auf Handlungsbedarf hinweist. Solche Arten von Programmen sind nicht nur komplexer und anspruchsvoller als die rein auf Wiedererkennung aufgebauten Virenscanner, sondern erfordern auch einen Entwicklungsaufwand, der die kostenlose Abgabe nahezu unmöglich macht. Diese Technik bezeichnet man als Heuristik.

Fazit: Freeware oder kostenpflichtig? Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Einsatz seriöser Freeware im Bezug auf Anti-Virus-Programme im Privatbereich und bei nur geringen Sicherheitsrisiken eine gute Möglichkeit zum Einstieg in das Thema Computerschutz ist. Werden auf dem heimischen Rechner jedoch sensible Daten gespeichert, deren unbefugte Weitergabe weitreichende Folgen haben könnte, so sollte eher zu einem kostenpflichtigen Produkt gegriffen werden. Für den Schutz komplexerer Firmennetzwerke, vor allem in Kombination mit externen Rechnern, wie Laptops oder Home-Office Rechnern, empfiehlt sich in jedem Fall der Einsatz von professionellen Lösungen, die neben einer Abgleichfunktion mit bekannten Viren auch über heuristische Strukturen verfügen sollten. Zudem dürfen die meisten Gratisprogramme nicht für den gewerblichen oder kommerziellen Einsatz sondern nur rein privat genutzt werden

Unser Tipp: Wenn Sie dann ein Virenschutzprogramm besitzen, so laden Sie regelmäßig die aktuellen Updates herunter und machen Sie mindestens 1 x pro Woche einen kompletten Virencheck Ihres PC-Systems. Nur mit einer aktuellen Software genießen Sie optimalen Virenschutz, denn die Computerviren-Programmierer lassen sich täglich neue Virenmodelle einfallen, um Ihren PC zu schädigen und wertvolle Daten zerstören oder auszuspionieren.

Ergänzend sollten Sie in jedem Fall einen Firewall-Schutz (als Hardware oder Software erhältlich) installiert haben, um möglichen böswilligen Eindringlingen aus den Weiten des Webs einen Riegel vorzuschieben. Zudem ist die Anschaffung einer Anti-Spyware und für Ihren E-Mail Client ein Spamfilter sinnvoll.

--> Ergänzende Informationen über sonstige den Schutz vor Phishing Attacken